Aktivitäten rund um die Stärkung des Kinderschutzes

Global Survivor's Forum

Straßburg, 17./18.11.2016 - Angereist aus der ganzen Welt kamen Betroffene von sexueller Ausbetung im Europarat zusammen um gemeinsam mit ECPAT International das erste Global Survivor's Forum durchzuführen. Diskutiert wurden Wege und Möglichkeiten, um sexuelle Ausbeutung von Kindern zu beenden und die Rechte von Betroffenen zu stärken und zu verbreiten.

VENRO - Online-Angebot "Kindesschutz konkret"

Berlin, 07.07.2016 - Mit dem neuen Online-Angebot „Kindesschutz konkret“ bietet VENRO (Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe) Mitgliedern und anderen interessierten Organisationen praktische Hinweise bei der Erarbeitung und Einführung einer Kindesschutz-Policy. Auf der Webseite werden Grundbegriffe aus dem Bereich Kindesschutz erklärt, bereits existierende Beispiele von Kinderschutzrichtlinien vorgestellt sowie Tipps zur Vertiefung in das Thema und Kontaktmöglichkeiten zu Expertinnen und Experten z.B. von der Kindernothilfe und ECPAT angeboten.

Abschlussbericht der UN-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M´jid

Am 28. März 2014 stellte die UN-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M´jid in Genf ihren Abschlussbericht über Kinderhandel, -prostitution und -pornografie vor.

Sexuelle Ausbeutung von Kindern sei eine sehr lukrative Industrie, in der mutmaßlich Milliarden von Dollar an Profiten gemacht würden, heißt es im Abschlussbericht.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern wird nach Befürchtungen von UN-Experten ohne entschlossene Gegenmaßnahmen weltweit zunehmen. Bereits jetzt werde Millionen von Mädchen und Jungen «die Kindheit gestohlen», mahnt die zuständige UN-Sonderberichterstatterin Najat Maalla M´jid in ihrem Abschlussbericht.

Der englischen Abschlussbericht

ECPAT Deutschland begrüßt UN-Empfehlungen zur Umsetzung von mehr Schutz der Kinder vor Kinderhandel und Kinderprostitution an die Bundesregierung

Bericht des UN-Kinderrechtsausschusses zum Zusatzprotokoll Kinderprostitution, Kinderhandel und Kinderpornographie in Deutschland

Freiburg, 5.2.2014   Das UN-Kinderrechtskomitee empfiehlt in seiner Stellungnahme zur Situation des Kinderhandels, der Kinderpornographie und Kinderprostitution größere Anstrengungen beim Schutz von Opfern und mehr Präventionsmaßnahmen. Es kritisiert, dass bis heute das Zusatzprotokoll auf Ebene der Bundesländer kaum zur Kenntnis genommen wird und sieht die Bundesregierung in der Pflicht. Viele der im Zusatzprotokoll festgeschriebenen Rechte der Kinder und Schutzmaßnahmen fänden bisher keine Anwendung. Fachkräfte sind nicht ausreichend geschult, um Opfer von Kinderhandel oder Kinderprostitution zu erkennen. Präventionsmaßnahmen und Beratungseinrichtungen richten sich nicht an die sehr gefährdeten Kinder wie minderjährige Flüchtlinge. Auch bemängelt die UN, dass es keine unabhängige Monitoringstelle gibt, die die Umsetzung der Vorgaben zum Schutz vor Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie prüft und Beschwerden entgegennimmt.