Internationale ReAct-Studie "Better support, better protection"

Freiburg/Leiden, 27.1.2017 - Die Ergebnisse der im Rahmen des EU-Projektes ReAct entstandenen Studie "Better support, better protection" zeigen u. a., dass viele Kinder, die Opfer von Menschenhandel wurden, nicht identifiziert werden.

Studie "Fokus Vormundschaften. Ein Bericht zur Situation von minderjährigen Opfern von Menschhandel in Deutschland."

Berlin, 10.11.2016 - Kinder nicht alleine lassen! ECPAT fordert besseren Schutz und Unterstützung für minderjährige Opfer von Menschenhandel.

Die beim Parlamentarischen Frühstück vorgestellte Studie von ECPAT Deutschland und der National Coalition mit dem Titel  "Fokus Vormundschaften. Ein Bericht zur Situation von minderjährigen Opfern von Menschenhandel in Deutschland." zeigt deutlich, dass viele Kinder, die möglicherweise Opfer von Menschenhandel wurden, nicht identifiziert werden.

Die Studie entstand im Rahmen des von der EU geförderten Projektes "Reinforcing to Child Victms of Trafficking", kurz: ReACT, welche durch das Programm "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft" der Europäischen Union kofinanziert wird.

Studie "Viele Fälle - wenig Verurteilungen" von ECPAT Deutschland

Auf Grundlage von Recherchen in Deutschland, Kambodscha und Vietnam zeigt die Studie "Viele Fälle - wenig Verurteilungen?" Lücken in der Strafverfolgung von Fällen sexuellem Missbrauch von Kindern im Ausland durch deutsche TäterInnen auf. Bisher wurden nur 38 Verfahren in Deutschland geführt, in welchen TäterInnen für Straftaten im Ausland verurteilt wurden. Außerdem zeigt die am 16.07.2016 veröffentlichte Studie Defizite im Opferschutz und der Unterstützung ausländischer Opfer.

Zur englischen Executive Summary

Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus

Mehr Kinder als jemals zuvor sind von sexueller Ausbeutung betroffen und das Phänomen tritt in allen Teilen der Welt auf. Das Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus hat stark zugenommen und die Erscheinungsformen haben sich drastisch geändert. Das zeigt die am 12. Mai 2016 veröffentlichte Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus, die von ECPAT International initiiert und über zwei Jahre lang durchgeführt wurde. Diese kann auf der eigens für die Global Study entwickelten Website globalstudysecct.org heruntergeladen werden. Einen Überblick zur Global Study gibt Dorothy Rozga, Geschäftsführerin von ECPAT International.

Antje Monshausen von Tourim Watch (Brot für die Welt) berichtet in dem Podcast über die Ergebnisse der Global Study.

Podcast

Kinderfreundliche Version der Global Study zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus

Die kinderfreundliche Zusammenfassung "All aboard" gibt es in englischer Sprache. Sie fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Global Study zusammen und erläutert Fachbegriffe sowie Begrifflichkeiten in einfacher Sprache für Kinder und Jugendliche. Eine deutsche Fassung ist geplant.

Kinderarbeitsreport 2016 von terre des hommes

Immer mehr syrische Flüchtlingskinder müssen arbeiten. Darüber informiert der aktuelle terre des hommes-Bericht »Weil wir überleben wollen - Kinderarbeit unter den Flüchtlingen des Syrienkonfliktes«.
Recherchen durch Mitarbeitende von terre des hommes in Jordanien, im Libanon, im Irak und der Türkei haben ergeben, dass über die Hälfte der befragten Kinder mindestens sieben Stunden täglich arbeitet. Ein Drittel der befragten Kinder arbeitet an sieben Tagen in der Woche. Die Jüngsten unter ihnen sind erst fünf oder sechs Jahre alt. ECPAT unterstützt den Aufruf von terre des hommes: die Europäische Union, die Regierungen der Mitgliedsländer sowie Unternehmen und Gewerkschaften müssen sich für das Wohl unserer Kinder einsetzen und dringend Vorsorge- und Schutzmechanismen für Flüchtlingskinder etablieren.

ECPAT-Studie: Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus

Kurzzeitige Freiwilligeneinsätze mit hohem Abenteuer- und Erlebnisgehalt, auch bekannt unter dem Namen Voluntourismus, gewinnen in Deutschland zunehmend an Bedeutung. Viele kommerzielle Reiseveranstalter bieten die Möglichkeiten zum freiwilligen Engagement in unterschiedlichen Projekten. Dabei ist die Arbeit mit Kindern besonders beliebt. ECPAT Deutschland e.V., Brot für die Welt - Tourism Watch und der Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) belegen in einer neuen Studie (März 2015) erhebliche Defizite in Bezug auf Kindesschutz und nachhaltige Entwicklung bei den meisten Angeboten.

Die Publikation kann kostenfrei bei Brot für die Welt bestellt werden: tourism-watch(at)brot-fuer-die-welt.de

Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern in Europa

ECPAT International veröffentlichte am Mittwoch, den 11. Februar 2015, neue Studien über die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern in den Regionen Europa, Afrika, der GUS, Ost- und Südostasien, Südasien und Lateinamerika. Die Studien untersuchen regionale Faktoren, die Auswirkungen auf den Kindesschutz haben und zeigen bestehende sowie sich neu entwickelnde Formen der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Kindern auf. Zusätzlich spricht ECPAT International Handlungsempfehlungen aus, um CSEC weiter einzudämmen.

ECPAT veröffentlicht Länderstudien zur sexuellen Ausbeutung von Kindern im Tourismus in fünf afrikanischen Staaten

In Zusammenarbeit mit den ECPAT Gruppen in Österreich, Frankreich, Luxemburg und Niederlande hat ECPAT Deutschland e.V. Länderstudien (country assessments) in fünf touristischen Destinationsländern in Subsahara Afrika durchgeführt. Dabei war ECPAT Deutschland e.V. speziell für Südafrika zuständig. Die Studie von 2013 untersucht die Lage zur sexuellen Ausbeutung von Kindern in Gambia, Kenia, Madagaskar, Senegal und Südafrika und die Wirksamkeit etwaigen Meldemöglichkeiten zum Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt. Finanziert wurde die Studie innerhalb des "Don't look Away" EU-Projektes.

Hier kann der vollständige Report auf Englisch heruntergeladen werden.

Für Südafrika und Kenia, zwei für den deutschsprachigen Tourismusmarkt relevante Länder, gibt es eine Kurzfassung in deutscher Sprache.

Länderstudie zur sexuellen kommerziellen Ausbeutung von Kindern in Südafrika

Im Dezember 2013 veröffentlichte ECPAT Deutschland e.V. im Rahmen des EU-finanzierten "Don`t Look Away"-Projektes eine Länderstudie für Südafrika.

Im Jahr 2012 registrierte Südafrika 20 Millionen TouristInnen. Der stetig wachsende Tourismussektor bringt dem Land wirtschaftliche Vorteile, diese Prosperität geht aber zugleich mit einer steigenden Zahl von Missbrauchsfällen durch die sexuelle und kommerzielle Ausbeutung von Kindern (CSEC) einher.

Das erklärte Ziel des Reports war, die vorhandenen Strukturen für Kinderschutz in Südafrika zu untersuchen. Der Fokus lag dabei vor allem auf Meldemechanismen und die Multi-Stakeholder Zusammenarbeit im Kinderschutz, für einen sozial verantwortlichen Tourismus.

Hier kann der vollständige Report in englischer Sprache eingesehen werden.

"Protection of children against sexual exploitation in tourism" von ECPAT Niederlande

Im Jahr 2013 veröffentlichte ECPAT Niederlande (Defence for children) eine Studie über den Schutz von Kindern gegen sexuelle Ausbeutung im Tourismus. Die Studie handelt vor allem über die Wahrnehmungssteigerung dieser Problematik in den Ländern Thailand, Kambodscha, Philipinen, Gambia und in der Dominikanischen Republik. Im Zuge dessen werden die besten Methoden und Herausforderungen der Studie, sowie die aktuelle Lage in den bereits genannten Ländern vorgestellt.

Die Studie ist in englischer Sprache.

An analysis of the commercial sexual exploitation of children in selected provinces and cities of Vietnam

2012 veröffentlichte die vietnamesische Regierung zusammen mit UNICEF erstmalig eine Studie zum Thema sexuelle Ausbeutung von Kindern in Vietnam. Dort zeigt sich die steigende Brisanz des Themas im Zusammenhang mit der schnell wachsenden Tourismusbranche. Neben UrlauberInnen und Geschäftsreisenden geht der Bericht auch auf sog. expats, also ständig im Ausland lebende Personen, als besondere Problemgruppe ein, die durch lokale Kenntnisse leicht Zugang zu Mädchen und Jungen hat.

Global Monitoring Report Germany

Der Global Monitoring Report ist ein von ECPAT International in Zusammenarbeit mit der lokalen ECPAT Gruppe herausgegebener Bericht über den Status der Aktionen gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern.

Innerhalb des Berichtes werden die folgenden Punkte abgearbeitet:

  • Nationaler Aktionsplan
  • Koordination und Kooperation
  • Prävention
  • Schutz
  • Vorrangig weitere Aktionen

 

1. Global Monitoring Report Germany (2006)

2. Global Monitoring Report Germany (2012)

Executive Summary to the second Global Monitoring Report Germany (2012)