UN Kinderrechtskonvention (UN - CRC)

Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes aus dem Jahr 1989. Es definiert als Kind eine Person unter 18 Jahren und ist das erste zwischenstaatliche Abkommen, welches die Berücksichtigung des Kindeswohls bei allen Kinder betreffenden Maßnahmen fordert.

In Deutschland trat die Kinderrechtskonvention im Jahr 1992 in Kraft, allerdings noch unter Vorbehalten besonders im Hinblick auf ausländische Kinder und Jugendliche. Im Juli 2010 nahm die Bundesregierung die Vorbehalte jedoch zurück (Entstehung neuer Dokumente [1] und [2]).

Aktuell (Juli 2014) haben 193 Staaten die Kinderrechtskonvention ratifiziert.

UN - Kinderrechtskonvention

Concluding Observations zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland (2014)

Die Concluding Observations zur CRC (UN-Kinderrechtskonvention) sind die vom UN-Kinderrechtskommitee herausgegebenen abschließenden Bemerkungen zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland auf Grundlage des eingereichten Staatenberichtes und anderer Informationen, wie z.B. die Stellungnahmen von diversen NGOs.

Concluding Observations CRC Deutschland

UN - Zusatzprotokoll zu Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie (OPSC)

Das Fakultativprotokoll verpflichtet die Vertragsstaaten, das Kindeswohl im Strafverfahren vorrangig zu berücksichtigen.

Es ist am 18.01.2002 in Kraft getreten und 2009 von Deutschland ratifiziert worden.

UN - Zusatzprotokoll zu Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie

Schattenbericht zur Umsetzung des OPSC in Deutschland von ECPAT (2013)

Ergänzender Bericht zum Ersten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland 2013 an die Vereinten Nationen. Ergänzender Bericht im Rahmen des Staatenberichtsverfahrens zum Fakultativprotokoll zu dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes, betreffend Handel mit Kindern, Kinderprostitution und Kinderpornografie in Deutschland, eingereicht von ECPAT Deutschland e.V. am 30. Mai 2013.

 

Schattenbericht von ECPAT zur Umsetzung des OPSC in Deutschland (2013) deutsch

 

Schattenbericht von ECPAT zur Umsetzung des OPSC in Deutschland (2013) englisch

Concluding Observations zur Umsetzung des OPSC in Deutschland (2014)

Die Concluding Observations zum OPSC (Zusatzprotokoll über Kinderhandel, Kinderpornographie und  Kinderprostitution der UN-Kinderrechtskonvention) sind die vom UN-Kinderrechtskommitee herausgegebenen abschließenden Bemerkungen zur Umsetzung des OPSC auf Grundlage des eingereichten Staatenberichtes und anderer Informationen, wie z.B. die Stellungnahme von ECPAT Deutschland in Form eines Schattenberichtes dazu.

Concluding Observations OPSC Deutschland

Haager Übereinkommen vom 29. Mai 1993 über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption

Die Haager Konvention regelt die Adoptionsvermittlung mit Auslandsbezug sowie die innerstaatliche Zusammenarbeit und setzt strenge Maßstäbe für Adoptionsvermittlungsstellen und Adoptiveltern.

Deutschland hat die Konvention insbesondere im Adoptionsvermittlungsgesetz, Adoptionsübereinkommen-Ausführungsgesetz und im Adoptionswirkungsgesetz umgesetzt.

 

Haager Übereinkommen vom 29. Mai 1993 über den Schutz von Kindern und die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der internationalen Adoption

ILO-Konvention 182: Verbot und Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit

Das Übereinkommen über das Verbot und unverzügliche Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit wurde 1999 beschlossen.

Aktuell (Juli 2014) haben 179 Staaten die Konvention ratifiziert, unter anderem auch Deutschland  im Jahr 2002.

Die ILO fasst unter die schlimmsten Formen der Kinderarbeit vor allem:

  • Alle Formen von Sklaverei und Sklaverei-ähnlichen, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen. Dazu gehören auch Kinderhandel und der Einsatz von zwangsrekrutierten Kindersoldaten
  • Das Anbieten und das Inanspruchnehmen von Kinderprostitution sowie die Produktion von Kinderpornografie
  • Die Verwendung oder das Anbieten von Kindern für illegale Aktivitäten, wie Beispielsweise Drogenanbau, -verarbeitung und -schmuggel
  • Arbeit, die durch ihr Wesen oder die Umstände die mentale und physische Gesundheit der Kinder aufs Spiel setzt

ILO-Konvention 182: Verbot und Maßnahmen zur Beseitigung der schlimmsten Formen der Kinderarbeit

Zusatzprotokoll zur Verhütung, Bekämpfung und Bestrafung des Menschenhandels, insbesondere des Frauen- und Kinderhandels, zum Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (Palermo-Protokoll)

Es ist das erste internationale Dokument, das eine einheitliche Definition von Menschenhandel festlegt.

In Kraft ist das Palermo-Protokoll am 25.12.2003 und in Deutschland ist es am 14.06.2006 ratifiziert worden.

Palermo - Protokoll