Welt-sichten Dossier "Reisende Täter, gefährdete Kinder"

In dem welt-sichten Dossier "Reisende Täter, gefährdete Kinder" von ECPAT Deutschland und Tourism Watch werden zentrale Ergebnisse der Studie "Offenders on the Move" von ECPAT International aufgegriffen. Die Studie belegt: Die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen hat weltweit enorm zugenommen. Durch veränderte Trends im Tourimus, die Globalisierung von Wirtschaftsbeziehungen oder moderne Kommunikationstechnologien sind neue Risiken für Kinder entstanden.

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Dossier: Sexualstraftäter im Ausland

Sexuelle Gewalt gegen Kinder ist eine Straftat, die mit hohen Freiheitsstrafen geahndet wird. Der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt ist im deutschen Strafgesetzbuch, in EU Richtlinien sowie durch internationale Abkommen wie der Lanzarote Konvention festgesetzt. Eine konsequente Strafverfolgung gestaltet sich insbesondere schwierig, wenn die Taten im Ausland begangen wurden. Aus diesem Grund zeigt das Hellfeld registrierter Straftaten nur einen Ausschnitt der tatsächlichen Situation.

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Dossier: Sexuelle Gewalt im Netz

Die alltägliche Verwendung digitaler Kommunikationsdienste durch Kinder und Jugendliche birgt weitreichende Risiken und Gefahren. Über öffentliche Kommunikationsdienste können Minderjährige kontaktiert werden und zum Aufnehmen und Versenden kinderpornographischen Materials bewegt werden. Die Dunkelziffer von sexuellem Missbrauch über das Internet ist sehr hoch.

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Dossier: Voluntourismus

In der Reisebranche ist ein Trend zur Verbindung von Reisen mit freiwilligem Engagement entstanden – Voluntourismus. Solche Angebote beinhalten kurze Aufenthalte in Ländern des globalen Südens, die Freiwilligenarbeit in sozialen Projekten mit Ausflugs- und Abenteuerangeboten verbinden. Problematisch ist dabei, dass solche Einsätze oft den Umgang mit Kindern beinhalten, es jedoch keine Vorkehrungen zum Schutz der Kinder gibt und Freiwillige nicht ausreichend auf ihren Einsatz vorbereitet werden. Verantwortungsvoller Voluntourismus kann deshalb nur durch Transparenz und effektive Kinderschutzmaßnahmen erreicht werden.

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Dossier: Kinderschutz im Tourismus

Reisen und das touristische Tagesgeschäft finden nicht im luftleeren Raum statt, sondern unter Beteiligung zahlreicher Akteure: Reisende, Beschäftigte im touristischen Sektor und insbesondere die Menschen vor Ort und ihre Kinder. Sie alle sind direkt oder indirekt am Tourismus beteiligt und dies erfordert, menschenrechtliche Fragen in den Blick zu nehmen – auch durch touristische Unternehmen, wie Reisebüros, Hotels, Reiseveranstalter und Fluggesellschaften. Kinder sind neben dem Risiko als Arbeitskraft ausgebeutet zu werden1 auch dem Risiko ausgesetzt, Betroffene von sexueller Ausbeutung zu werden. Sowohl Beschäftigte der Reisebranche als auch Reisende können und müssen eine aktive Rolle beim Kinderschutz im Tourismus spielen.

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Dossier: Kinderhandel

Der Handel mit Kindern zu sexuellen und anderen Zwecken nimmt rapide zu. Skrupellose Schlepper und internationale Menschenhändlerringe sind überall auf der Welt aktiv. Sie kaufen, locken oder verschleppen jährlich Hunderttausende von Minderjährigen, um sie auszubeuten. Dabei gehören Kinder ohne Zweifel zu den vulnerabelsten Opfern. Das Geschäft beschränkt sich schon lange nicht mehr auf wenige Handelsrouten. In unserer globalisierten Welt werden Kinder über Landes- und Erdteilgrenzen hinweg verschleppt und verkauft. Auch in Deutschland ist der Handel mit Kindern ein Problem.

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