Aufgaben und Ziele

Die Arbeit von ECPAT Deutschland wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat. Als Basis dient der Art. 34 der seit 1989 in Kraft getretenen UN-Kinderrechtskonvention.

ECPAT Deutschland e.V. setzt sich für die Umsetzung des Stockholmer Aktionsplans, der 1996 auf dem 1. Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern verabschiedet und auf dem 2. und 3. Weltkongress in Yokohama bzw. Rio de Janeiro bestätigt wurde, ein. Darin werden alle Staaten aufgerufen nationale Pläne gegen die kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern zu erarbeiten und umzusetzen, die Zusammenarbeit zwischen staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen zu verbessern und den privaten Sektor mit ins Boot zu holen und ausreichend Mittel für den Schutz der Kinder bereitzustellen.

Neben der Förderung der Kinderrechte im Sinne der UN-Konvention setzt sich ECPAT Deutschland des Weiteren für Entwicklungszusammenarbeit und die Entwicklungsmaßnahmen zum Schutz Minderjähriger vor sexueller Ausbeutung und deren Rehabilitation ein.

ECPAT Deutschland verfolgt diese Ziele vor allem durch Förderung von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, internationaler Entwicklungszusammenarbeit und Völkerverständigung.