ECPAT Deutschland e.V. hat für das zweite Hearing der Expert*innenkommission „Kinder‑ und Jugendschutz in der digitalen Welt“ zum Thema „Technischer Jugendmedienschutz, Plattformgestaltung und Verantwortung digitaler Dienste“ am 13. Februar 2026 eine schriftliche Stellungnahme eingereicht und am dazugehörigen Hearing teilgenommen.

Die Expert*innenkommission wurde im Herbst  2025 von der Bundesregierung berufen, um umfassend zu prüfen, wie Kinder und Jugendliche in digitalen Räumen besser geschützt werden können. Ziel der Kommission ist es, auf Basis wissenschaftlicher, fachlicher und praxisbezogener Expertise eine Strategie für einen wirksamen Kinder‑ und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt zu entwickeln und konkrete Handlungsempfehlungen für Bund, Länder und die Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Dabei werden u. a. Voraussetzungen für sichere digitale Umfelder, gesundheitliche Auswirkungen von Mediennutzung sowie die Stärkung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkräften beleuchtet. Die Kommission arbeitet interdisziplinär und bezieht unterschiedliche Perspektiven ein, um Risiken ebenso wie Chancen der digitalen Lebenswelten junger Menschen zu berücksichtigen.

In unserer Stellungnahme benennen wir zentrale Herausforderungen im Kontext sexualisierter Gewalt und digitaler Risiken, bewerten bestehende Maßnahmen kritisch und geben konkrete Empfehlungen für technische, regulatorische und präventive Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.

Die vollständige Stellungnahme von ECPAT Deutschland e.V. steht hier zur Einsicht und zum Download bereit.