Kinder und Jugendliche, die von Menschenhandel und Ausbeutung betroffen oder bedroht sind, brauchen besonders aufmerksame und handlungssichere Vormund:innen. Doch wie können Anzeichen erkannt und Gefährdungslagen richtig eingeordnet werden? Welche besonderen Schutz- und Unterstützungsbedarfe haben betroffene Minderjährige – und welche Rolle kommt Vormund:innen dabei zu?
Die Online-Fachveranstaltung „Kinderschutz vor Menschenhandel: Risiken erkennen, Verantwortung wahrnehmen und Handlungssicherheit in der Vormundschaft stärken“ richtet sich gezielt an Vormund:innen. Gemeinsam mit Fachreferent:innen von ECPAT Deutschland, dem Internationalen Sozialdienst und aus der Praxis werden Grundlagen zu Menschenhandel und Ausbeutung vermittelt und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Vormundschaft aufgezeigt.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was Vormund:innen wissen und tun können, wenn sie Kinder und Jugendliche begleiten, die von Menschenhandel betroffen oder gefährdet sind. Anhand eines anonymisierten Falls werden Abläufe und Zuständigkeiten in der Praxis beleuchtet. Zudem geht es um die Zusammenarbeit mit spezialisierten Fachberatungsstellen und um länderübergreifende Kooperationen zum Schutz betroffener Minderjähriger.
Die Veranstaltung bietet damit nicht nur fachliche Grundlagen, sondern vor allem Orientierung und praktische Handlungssicherheit für die eigene Arbeit als Vormund:in – und Raum für Fragen und Austausch.
19. November 2026 | 9:30–13:00 Uhr | Online
170 € | 130 € für Mitglieder des Bundesforums