Materialien & Publikationen

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Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

July 6th, 2026|0 Comments

Freiburg, 06.07.2026 - ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt [...]

Newsletter Sommer 2026

June 17th, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen [...]

Neuer Leitfaden zu Kinderschutz im Tourismus

May 26th, 2026|0 Comments

Mit der neuen „Guidance for Risk Analysis“ stellt ECPAT International unterzeichnenden Unternehmen des Kinderschutzkodex ein praxisorientiertes Instrument zur Verfügung, um Risiken sexualisierter Gewalt und Ausbeutung gegen Kinder systematisch zu identifizieren, zu bewerten und wirksam zu adressieren. [...]

Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung

May 22nd, 2026|0 Comments

Kinderschutz konkret – Prävention von Gewalt gegen Kinder bei Auslandseinsätzen 2-tägige Fortbildung mit anschließenden fünf digitalen Beratungsterminen Wie können Organisationen Kinder im Kontext internationaler Einsätze besser schützen? Welche konkreten Maßnahmen helfen, Risiken frühzeitig zu [...]

Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

July 6th, 2026|0 Comments

Freiburg, 06.07.2026 - ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt [...]

Newsletter Sommer 2026

June 17th, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen [...]

Neuer Leitfaden zu Kinderschutz im Tourismus

May 26th, 2026|0 Comments

Mit der neuen „Guidance for Risk Analysis“ stellt ECPAT International unterzeichnenden Unternehmen des Kinderschutzkodex ein praxisorientiertes Instrument zur Verfügung, um Risiken sexualisierter Gewalt und Ausbeutung gegen Kinder systematisch zu identifizieren, zu bewerten und wirksam zu adressieren. [...]

Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung

May 22nd, 2026|0 Comments

Kinderschutz konkret – Prävention von Gewalt gegen Kinder bei Auslandseinsätzen 2-tägige Fortbildung mit anschließenden fünf digitalen Beratungsterminen Wie können Organisationen Kinder im Kontext internationaler Einsätze besser schützen? Welche konkreten Maßnahmen helfen, Risiken frühzeitig zu [...]

Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

July 6th, 2026|0 Comments

Freiburg, 06.07.2026 - ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt [...]

Newsletter Sommer 2026

June 17th, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen [...]

Neuer Leitfaden zu Kinderschutz im Tourismus

May 26th, 2026|0 Comments

Mit der neuen „Guidance for Risk Analysis“ stellt ECPAT International unterzeichnenden Unternehmen des Kinderschutzkodex ein praxisorientiertes Instrument zur Verfügung, um Risiken sexualisierter Gewalt und Ausbeutung gegen Kinder systematisch zu identifizieren, zu bewerten und wirksam zu adressieren. [...]

Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung

May 22nd, 2026|0 Comments

Kinderschutz konkret – Prävention von Gewalt gegen Kinder bei Auslandseinsätzen 2-tägige Fortbildung mit anschließenden fünf digitalen Beratungsterminen Wie können Organisationen Kinder im Kontext internationaler Einsätze besser schützen? Welche konkreten Maßnahmen helfen, Risiken frühzeitig zu [...]

PM: ECPAT Deutschland erhält Deutschen Kinderschutzpreis 2024 für herausragendes Engagement im Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung

May 8th, 2024|0 Comments

Freiburg, 08.05.2024 - ECPAT erhält für das langjährige und herausragende Engagement im Schutz vor sexueller Ausbeutung von Kindern den renommierten Deutschen Kinderschutzpreis. Wir sind dankbar für die Honorierung und Auszeichnung unserer Arbeit, die ohne [...]

Veröffentlichung der Webseite des Bundeskooperationskonzept (BKK) – Gemeinsam für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Handel und Ausbeutung

January 31st, 2024|0 Comments

Freiburg, 31.01.2024 - ECPAT Deutschland e.V. freut sich über den Launch der neuen Webseite für das Bundeskooperationskonzept (BKK). Die Website bündelt bundesweit Anlaufstellen zu Handel mit Kindern und macht diese für Fachkräfte leicht zugänglich. [...]

Pressemitteilung: Kinderrechtsorganisationen begrüßen Änderungen des Strafgesetzbuches bei Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder

December 19th, 2023|0 Comments

Freiburg, 19.12.2023 – Anlässlich des Vorhaben des Bundesjustizministeriums zur Anpassung der Mindeststrafen des §184b StGB veröffentlicht ECPAT Deutschland zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk, Innocence in Danger und Stiftung Digitale Chancen eine Pressemitteilung. ECPAT Deutschland, das Deutsche [...]

Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

July 6th, 2026|0 Comments

Freiburg, 06.07.2026 - ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt [...]

Newsletter Sommer 2026

June 17th, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen [...]

Neuer Leitfaden zu Kinderschutz im Tourismus

May 26th, 2026|0 Comments

Mit der neuen „Guidance for Risk Analysis“ stellt ECPAT International unterzeichnenden Unternehmen des Kinderschutzkodex ein praxisorientiertes Instrument zur Verfügung, um Risiken sexualisierter Gewalt und Ausbeutung gegen Kinder systematisch zu identifizieren, zu bewerten und wirksam zu adressieren. [...]

Anmeldung zur Fortbildungsveranstaltung

May 22nd, 2026|0 Comments

Kinderschutz konkret – Prävention von Gewalt gegen Kinder bei Auslandseinsätzen 2-tägige Fortbildung mit anschließenden fünf digitalen Beratungsterminen Wie können Organisationen Kinder im Kontext internationaler Einsätze besser schützen? Welche konkreten Maßnahmen helfen, Risiken frühzeitig zu [...]

Impuls-Vortrag: Sexuelle Ausbeutung von Kindern im Ausland: Täterprofile und Präventionsansätze

April 13th, 2026|0 Comments

Sexuelle Ausbeutung von Kindern im Ausland: Täterprofile, Trends und Prävention  Einblicke aus dem ECPAT „Lunch & Learn“-Webinar vom 25. März 2026  Mit Dr. Anneke Koning, Kriminologin und Assistenz-Professorin an der Freien Universität Amsterdam, Carlota Harmsen, Koordinatorin für Kinderschutz [...]

Newsletter Frühling 2026

April 1st, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, der März steht bei ECPAT traditionell im Zeichen des Tourismus – rund um die Internationale Tourismus-Börse in Berlin kamen wir mit Unternehmen, Politik und internationalen Partner*innen ins Gespräch. Ein besonderes Highlight in [...]

5 Jahre UN-Kinderrechtskonvention Allgemeine Bemerkung Nr. 25: Über die Rechte der Kinder im digitalen Umfeld

March 2nd, 2026|0 Comments

Heute vor fünf Jahren hat die internationale Gemeinschaft mit der Verabschiedung der Allgemeinen Bemerkung Nr. 25 zur UN-Kinderrechtskonvention ein klares Versprechen abgegeben: Die Rechte von Kindern und Jugendlichen gelten uneingeschränkt auch im digitalen Umfeld. Zugleich wurden [...]

Stellungnahme zum Hearing der Expert*innenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt

February 27th, 2026|0 Comments

ECPAT Deutschland e.V. hat für das zweite Hearing der Expert*innenkommission „Kinder‑ und Jugendschutz in der digitalen Welt“ zum Thema „Technischer Jugendmedienschutz, Plattformgestaltung und Verantwortung digitaler Dienste“ am 13. Februar 2026 eine schriftliche Stellungnahme eingereicht und am dazugehörigen Hearing teilgenommen. [...]

Regierungen weltweit aufgerufen, extraterritoriale Zusammenarbeit zu stärken – Kinderschutz kennt keine Grenzen

February 25th, 2026|0 Comments

Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter ECPAT Deutschland, haben in einer gemeinsamen Erklärung Regierungen dazu aufgefordert, die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen deutlich zu verstärken. Die Erklärung betont, dass [...]

Neuer Fachartikel von ECPAT Deutschland e.V.

February 18th, 2026|0 Comments

Die IGfH – Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen hat die Fachpublikation „Unerkannt – Handel mit und Ausbeutung von jungen Menschen im Kontext der Erziehungshilfen“ veröffentlicht. Die Publikation dokumentiert die zentralen Ergebnisse sowie die sichtbar gewordenen [...]

Newsletter Winter 2025

December 16th, 2025|0 Comments

Liebe Leser*innen, liebe Interessierte, liebe Unterstützer*innen, das Team von ECPAT Deutschland war auch im November und Dezember in Sachen Kinderschutz unterwegs und hat viele wichtige politische Gespräche geführt – sei es zur EU-Digitalpolitik, im [...]

Anmeldung zum Online-Seminar “Taschengeld-Treffen: Sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen und die Rolle von Online-Anzeigenportalen”

December 8th, 2025|0 Comments

Ausbeutung von und Handel mit Minderjährigen werden immer stärker von Digitalisierungsprozessen geprägt und verändern dadurch fortwährend ihre Ausprägungsformen. Sogenannte „Taschengeld-Treffen“ stellen eine neuere Form der sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen dar und verbinden sexuelle Ausbeutung im digitalen und analogen Raum. Die Identifizierung von betroffenen Minderjährigen ist [...]

Anmeldung zum Online-Seminar

December 8th, 2025|0 Comments

Kinder und Jugendliche, die sich auf der Flucht oder im Asylverfahren befinden, sind besonders gefährdet, von Ausbeutung und Menschenhandel betroffen zu sein. Doch wie erkennt man die Anzeichen – und was ist zu tun? [...]

Stellungnahme zum Vorhaben der Europäischen Union zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im digitalen Raum: Verlängerung der Ausnahmeregelung (EU 2021/1232)

Freiburg, 07.02.2024 – ECPAT Deutschland e.V. begrüßt das Vorhaben der Europäischen Kommission zur Verlängerung der Richtlinie (EU) 2021/1232, die die  vorübergehenden Ausnahme von bestimmten Vorschriften der ePrivacy Richtlinie (2002/58/EG) regelt. Diese Ausnahmen gelten dem [...]

Offener Brief an die Europäische Union

Freiburg/Brüssel 1.06.2022 - ECPAT Deutschland begrüßt zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Vorbeugung und Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch. Lesen Sie hier den offenen Brief an die Europäische Union:  May2022Open [...]

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Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

Freiburg, 06.07.2026 – ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt zu ermöglichen, haben Banken und Zahlungsdienstleister die Chance, sie frühzeitig zu erkennen und so einen wirksamen Beitrag zum Schutz Betroffener und zur Verfolgung von Tatpersonen zu leisten.

Die digitale Welt ist für Kinder und Jugendliche selbstverständlicher Teil ihres Alltags – und zugleich entstehen dort neue Formen von Risiken. Digitale sexualisierte Gewalt und Ausbeutung nehmen in Umfang, Dynamik und Komplexität massiv zu: Weltweit sind pro Jahr über 300 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen. Allein in Deutschland gingen 2025 bei der Meldestelle jugendschutz.net knapp 14.000 Meldungen zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im digitalen Raum ein.

Eine wachsende und bislang zu wenig beachtete Dimension dieses Phänomens ist die wirtschaftliche Dimension: Finanzielle Transaktionen sind heute vielfach zentrale Voraussetzung und Triebkraft digitaler Gewalt und Ausbeutung – ob bei kommerzieller sexueller Ausbeutung per Livestreaming, finanziell motivierter sexueller Erpressung oder sogenannten „Taschengeld-Treffen”. Wie gravierend die Folgen kleiner Beträge sein können, zeigt sich besonders bei der finanziell motivierten sexuellen Erpressung: 2025 meldete allein das US-amerikanische National Center for Missing and Exploited Children im Schnitt 137 Fälle pro Tag – ein Anstieg von 37 % gegenüber dem Vorjahr – und dokumentierte knapp 30 Suizide betroffener Minderjähriger im Zusammenhang mit dieser Gewaltform.

Doch wo Geld fließt, entstehen auch Spuren. Finanztransaktionen ermöglichen nicht nur Ausbeutung, sondern liefern zugleich Hinweise auf Strukturen, Netzwerke und Tatdynamiken – und damit wichtige Ansatzpunkte für Prävention, Aufdeckung und Strafverfolgung. Genau hier setzen die neue Studie von ECPAT Deutschland an.

Die von Dirk Findeisen verfasste Studie verbindet eine umfassende internationale Literaturrecherche mit qualitativen Interviews aus Strafverfolgung, Finanzdienstleistung und Zivilgesellschaft. Sie identifiziert charakteristische Transaktionsmuster – etwa Mikrotransaktionen, sequenzielle Zahlungsfolgen und plattformübergreifende Zahlungsstrukturen – und zeigt, dass diese sich häufig erst in der Gesamtschau erschließen. Klassische Einzeltransaktionsanalysen, wie sie im Bankenwesen vorherrschen, greifen hier strukturell zu kurz.

Ein auf der Studie aufbauendes Policy Brief richtet sich an Entscheidungsträger*innen in Politik, Finanzsektor und Plattformwirtschaft und fordert einen dringend nötigen Perspektivwechsel: Der Finanzsektor darf Ausbeutung nicht länger unbeabsichtigt ermöglichen, sondern muss zum aktiven Schutzakteur werden. Dafür braucht es unter anderem Rechtssicherheit für proaktiv handelnde Finanzdienstleister, eine verzahnte Finanzmarkt- und Plattformregulierung, verbindliche child-rights-by-design-Anforderungen an Monetarisierungsfunktionen – und vor allem eine institutionalisierte, sektorübergreifende Zusammenarbeit.

„Kleine Geldbeträge können gravierende Folgen für Kinder und Jugendliche haben, deren Vulnerabilität dabei systematisch ausgenutzt wird. Wer den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum ernst nimmt, muss auch den Finanzströmen folgen! Politik, Finanzsektor und Plattformen müssen dabei konsequent zusammenarbeiten.”, so Antje Monshausen, Geschäftsführung ECPAT Deutschland. 

Die vollständige Studie sowie ein begleitendes Policy Brief auf Deutsch und Englisch mit Handlungsempfehlungen für Politik, Finanzakteur*innen, digitale Diensteanbieter und weitere Akteur*innen stehen ab sofort zur Verfügung.

Nicht wegsehen! Gemeinsam für Kinderschutz auf Reisen und im Tourismus

Berlin, Freiburg, Stuttgart, 1. Juli 2026 – Mit Beginn der Sommerferien startet ECPAT Deutschland e.V. eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen sexualisierte Gewalt und Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen.

Unter dem Slogan „Sieh hin – Zeige Zivilcourage!“ werden Reisende online, sowie an Bahnhöfen und Flughäfen dafür sensibilisiert, verdächtige Situationen zu erkennen. Reisende können Zivilcourage zeigen und auf der Meldeplattform www.nicht-wegsehen.net Hinweise auf mögliche Fälle sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern im In- und Ausland sowie im digitalen Raum melden.

In Kooperation mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), dem Bundeskriminalamt und der deutschen Tourismuswirtschaft wird die Kampagne in ganz Deutschland sichtbar. Die Bundespolizei beteiligt sich an den großen Flughäfen und ausgewählten Bahnhöfen an der Plakatkampagne und macht so auf die Meldeplattform aufmerksam.

„Kinderschutz macht keine Ferien! Reisende können im Ausland und beim Urlaub in Deutschland einen entscheidenden Beitrag leisten, indem sie nicht wegsehen. Jeder gemeldete Hinweis hilft, Kinder zu schützen“, sagt Antje Monshausen, Geschäftsführerin ECPAT Deutschland e.V.

„Sexualisierte Gewalt an Kindern ist weltweit eine Straftat. Die Polizei unternimmt alles, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Entscheidend ist, dass auch Täter aus Deutschland, die im Ausland Sexualstraftaten begehen, in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden können.“, so Polizeidirektorin Sabrina Krenzler, Geschäftsführerin ProPK.

Auch die Reisebranche übernimmt Verantwortung: Der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Verband forum anders reisen, sowie die Reiseveranstalter DERTOUR Group, Gebeco, Green Tiger Travel, Papaya Tours, Studiosus Reisen und die TUI AG unterstützen die Sommerkampagne. Achim Wehrmann, Hauptgeschäftsführer des DRV bekräftigt: „Es ist unser Anspruch und unsere gemeinsame Pflicht, die Reisebranche zu einem sicheren Raum für Kinder weltweit zu machen.“

Flankiert wird die Plakatkampagne von einem umfassenden Social-Media-Kit, das Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen zur Verbreitung nutzen können. Der offizielle Kampagnen-Startpost ist ab 1.7.2026 hier abrufbar: www.instagram.com/ecpatgermany/.


Hintergrund

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist auch im Tourismus eine Straftat. Täterinnen und Täter nutzen dabei oft die Anonymität des Reisens aus. In vielen Reiseländern fehlen Schutzstrukturen für Kinder und das Thema ist häufig tabuisiert. Auch in Deutschland und in europäischen Ländern gibt es Fälle. Die Reisebranche trägt keine Schuld, dass ihre Infrastrukturen für Straftaten genutzt werden, aber sie übernimmt Verantwortung: ECPAT Deutschland e.V. arbeitet eng mit touristischen Unternehmen zusammen, um Mitarbeitende und Reisende zu sensibilisieren und über klare Handlungsoptionen zum Schutz von Kindern zu informieren. www.ecpat.de/thecode

Die Meldeplattform www.nicht-wegsehen.net bietet Reisenden eine einfache Möglichkeit, verdächtige Situationen – etwa auf Campingplätzen, in Bars, Hotels oder im digitalen Raum – zu melden. Die Hinweise können an das Bundeskriminalamt oder ECPAT, ohne Angaben von persönlichen Daten, übermittelt werden. Die Angaben werden gewissenhaft geprüft und weiterbehandelt.


Partner der Meldeplattform sind:

ECPAT Deutschland e.V. ist ein bundesweites Netzwerk zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. ECPAT führt Projekte zur Sensibilisierung und Prävention durch, setzt sich für bessere rechtliche Grundlagen ein und fördert die intensive Zusammenarbeit zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen. Die Fachstelle wurde 2001 gegründet und ist Teil des internationalen ECPAT Netzwerkes mit Sitz in Bangkok/Thailand.

jugendschutz.net – fungiert als das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund, Ländern und Landesmedienanstalten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie wirkt darauf hin, dass Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen beseitigt und Angebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Verstöße im Netz können gemeldet werden unter: www.jugendschutz.net/verstoss-melden.

N.I.N.A. e.V. – Nationale Informations- und Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. N.I.N.A. ist selbst keine Meldestelle, sondern berät bei Vermutungen und Verdacht – auch bei Fällen organisierter sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Die Beratung erfolgt am Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch und in der Online-Beratung „Schreib-Ollie“.

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)– Im Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) werden Konzepte, Medien und Initiativen entwickelt, die über Kriminalität aufklären und Schutzempfehlungen vermitteln. Der Schwerpunkt liegt in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der engen Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und externen Fachleuten.


Folgen Sie uns

Instagram: @ecpatgermany; @zivilehelden; @deutscher_reiseverband


Rückfragen und weitere Informationen und Interviewmöglichkeiten

Antje Monshausen, Geschäftsführung ECPAT Deutschland e.V.

Tel: +49 (0)151-15620404, monshausen@ecpat.de

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

Tel: +49 (0)711 5401-2062, presse@polizei-beratung.de

Torsten Schäfer, Leiter Kommunikation des DRV

Tel: +49 (0)30 28406-20, schaefer@drv.de

Newsletter Sommer 2026

Liebe Leser*innen,

Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen sexualisierter Gewalt im digitalen Raum weiterentwickeln. In dieser Ausgabe beleuchten wir aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten, stellen unsere Stellungnahme zum Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vor und zeigen auf, welche Maßnahmen aus Sicht von ECPAT notwendig sind, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen.

Doch auch in unseren weiteren Fachbereichen hat sich in den vergangenen Monaten viel bewegt: Im Bereich Kinderschutz vor Menschenhandel haben wir neue Fortbildungsmodule veröffentlicht und uns auf internationaler Ebene bei der OSZE-Konferenz zur Bekämpfung des Menschenhandels eingebracht. Im Fachbereich Tourismus setzen wir uns weiterhin für verbindliche Kinderschutzstandards ein und waren erstmals auf der IMEX in Frankfurt vertreten, um die Veranstaltungsbranche für ihre Verantwortung im Kinderschutz zu sensibilisieren.

Entdecken Sie in diesem Newsletter aktuelle Entwicklungen, Projekte und Positionen aus der Arbeit von ECPAT Deutschland.

Anmeldung zum Lunch & Learn Kinderschutz: “Was Zahlungsströme über digitale sexualisierte Gewalt verraten”

Digitale sexualisierte Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit zu – und mit ihnen auch die wirtschaftlichen Mechanismen, die diese Formen von Gewalt ermöglichen und aufrechterhalten. Finanztransaktionen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie können Gewalt und Ausbeutung begünstigen und verändern, bieten zugleich aber auch Ansatzpunkte für Prävention, Aufdeckung und Intervention.

Im Rahmen unseres digitalen Lunch & Learn stellen wir aktuelle Erkenntnisse aus unserem neuen Policy Brief sowie der Studie „Kleine Beträge, gravierende Folgen: Finanztransaktionen und digitale sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ vor. Gemeinsam beleuchten wir, welche Bedeutung Finanzströme in diesem Kontext haben, welche Herausforderungen sich daraus ergeben und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Im Anschluss an den Input gibt es Raum für Fragen und gemeinsamen Austausch.

Datum: 7. Juli 2026

Uhrzeit: 12:00–13:00 Uhr

Ort: Digital via Webex

Kleine Beträge, gravierende Folgen – Finanztransaktionen zur sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen im digitalen Raum

Freiburg, 06.07.2026 – ECPAT Deutschland veröffentlicht eine neue Studie zur wachsenden wirtschaftlichen Dimension digitaler sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird klar: Der Finanzsektor kann ein entscheidender Partner im Kinderschutz werden. Statt kriminelle Finanzströme ungewollt zu ermöglichen, haben Banken und Zahlungsdienstleister die Chance, sie frühzeitig zu erkennen und so einen wirksamen Beitrag zum Schutz Betroffener und zur Verfolgung von Tatpersonen zu leisten.

Die digitale Welt ist für Kinder und Jugendliche selbstverständlicher Teil ihres Alltags – und zugleich entstehen dort neue Formen von Risiken. Digitale sexualisierte Gewalt und Ausbeutung nehmen in Umfang, Dynamik und Komplexität massiv zu: Weltweit sind pro Jahr über 300 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen. Allein in Deutschland gingen 2025 bei der Meldestelle jugendschutz.net knapp 14.000 Meldungen zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche im digitalen Raum ein.

Eine wachsende und bislang zu wenig beachtete Dimension dieses Phänomens ist die wirtschaftliche Dimension: Finanzielle Transaktionen sind heute vielfach zentrale Voraussetzung und Triebkraft digitaler Gewalt und Ausbeutung – ob bei kommerzieller sexueller Ausbeutung per Livestreaming, finanziell motivierter sexueller Erpressung oder sogenannten „Taschengeld-Treffen”. Wie gravierend die Folgen kleiner Beträge sein können, zeigt sich besonders bei der finanziell motivierten sexuellen Erpressung: 2025 meldete allein das US-amerikanische National Center for Missing and Exploited Children im Schnitt 137 Fälle pro Tag – ein Anstieg von 37 % gegenüber dem Vorjahr – und dokumentierte knapp 30 Suizide betroffener Minderjähriger im Zusammenhang mit dieser Gewaltform.

Doch wo Geld fließt, entstehen auch Spuren. Finanztransaktionen ermöglichen nicht nur Ausbeutung, sondern liefern zugleich Hinweise auf Strukturen, Netzwerke und Tatdynamiken – und damit wichtige Ansatzpunkte für Prävention, Aufdeckung und Strafverfolgung. Genau hier setzen die neue Studie von ECPAT Deutschland an.

Die von Dirk Findeisen verfasste Studie verbindet eine umfassende internationale Literaturrecherche mit qualitativen Interviews aus Strafverfolgung, Finanzdienstleistung und Zivilgesellschaft. Sie identifiziert charakteristische Transaktionsmuster – etwa Mikrotransaktionen, sequenzielle Zahlungsfolgen und plattformübergreifende Zahlungsstrukturen – und zeigt, dass diese sich häufig erst in der Gesamtschau erschließen. Klassische Einzeltransaktionsanalysen, wie sie im Bankenwesen vorherrschen, greifen hier strukturell zu kurz.

Ein auf der Studie aufbauendes Policy Brief richtet sich an Entscheidungsträger*innen in Politik, Finanzsektor und Plattformwirtschaft und fordert einen dringend nötigen Perspektivwechsel: Der Finanzsektor darf Ausbeutung nicht länger unbeabsichtigt ermöglichen, sondern muss zum aktiven Schutzakteur werden. Dafür braucht es unter anderem Rechtssicherheit für proaktiv handelnde Finanzdienstleister, eine verzahnte Finanzmarkt- und Plattformregulierung, verbindliche child-rights-by-design-Anforderungen an Monetarisierungsfunktionen – und vor allem eine institutionalisierte, sektorübergreifende Zusammenarbeit.

„Kleine Geldbeträge können gravierende Folgen für Kinder und Jugendliche haben, deren Vulnerabilität dabei systematisch ausgenutzt wird. Wer den Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum ernst nimmt, muss auch den Finanzströmen folgen! Politik, Finanzsektor und Plattformen müssen dabei konsequent zusammenarbeiten.”, so Antje Monshausen, Geschäftsführung ECPAT Deutschland. 

Die vollständige Studie sowie ein begleitendes Policy Brief auf Deutsch und Englisch mit Handlungsempfehlungen für Politik, Finanzakteur*innen, digitale Diensteanbieter und weitere Akteur*innen stehen ab sofort zur Verfügung.

Nicht wegsehen! Gemeinsam für Kinderschutz auf Reisen und im Tourismus

Berlin, Freiburg, Stuttgart, 1. Juli 2026 – Mit Beginn der Sommerferien startet ECPAT Deutschland e.V. eine bundesweite Aufklärungskampagne gegen sexualisierte Gewalt und Ausbeutung von Kindern im Tourismus und auf Reisen.

Unter dem Slogan „Sieh hin – Zeige Zivilcourage!“ werden Reisende online, sowie an Bahnhöfen und Flughäfen dafür sensibilisiert, verdächtige Situationen zu erkennen. Reisende können Zivilcourage zeigen und auf der Meldeplattform www.nicht-wegsehen.net Hinweise auf mögliche Fälle sexualisierter Gewalt und Ausbeutung von Kindern im In- und Ausland sowie im digitalen Raum melden.

In Kooperation mit der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), dem Bundeskriminalamt und der deutschen Tourismuswirtschaft wird die Kampagne in ganz Deutschland sichtbar. Die Bundespolizei beteiligt sich an den großen Flughäfen und ausgewählten Bahnhöfen an der Plakatkampagne und macht so auf die Meldeplattform aufmerksam.

„Kinderschutz macht keine Ferien! Reisende können im Ausland und beim Urlaub in Deutschland einen entscheidenden Beitrag leisten, indem sie nicht wegsehen. Jeder gemeldete Hinweis hilft, Kinder zu schützen“, sagt Antje Monshausen, Geschäftsführerin ECPAT Deutschland e.V.

„Sexualisierte Gewalt an Kindern ist weltweit eine Straftat. Die Polizei unternimmt alles, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Entscheidend ist, dass auch Täter aus Deutschland, die im Ausland Sexualstraftaten begehen, in Deutschland strafrechtlich verfolgt werden können.“, so Polizeidirektorin Sabrina Krenzler, Geschäftsführerin ProPK.

Auch die Reisebranche übernimmt Verantwortung: Der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Verband forum anders reisen, sowie die Reiseveranstalter DERTOUR Group, Gebeco, Green Tiger Travel, Papaya Tours, Studiosus Reisen und die TUI AG unterstützen die Sommerkampagne. Achim Wehrmann, Hauptgeschäftsführer des DRV bekräftigt: „Es ist unser Anspruch und unsere gemeinsame Pflicht, die Reisebranche zu einem sicheren Raum für Kinder weltweit zu machen.“

Flankiert wird die Plakatkampagne von einem umfassenden Social-Media-Kit, das Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen zur Verbreitung nutzen können. Der offizielle Kampagnen-Startpost ist ab 1.7.2026 hier abrufbar: www.instagram.com/ecpatgermany/.


Hintergrund

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder ist auch im Tourismus eine Straftat. Täterinnen und Täter nutzen dabei oft die Anonymität des Reisens aus. In vielen Reiseländern fehlen Schutzstrukturen für Kinder und das Thema ist häufig tabuisiert. Auch in Deutschland und in europäischen Ländern gibt es Fälle. Die Reisebranche trägt keine Schuld, dass ihre Infrastrukturen für Straftaten genutzt werden, aber sie übernimmt Verantwortung: ECPAT Deutschland e.V. arbeitet eng mit touristischen Unternehmen zusammen, um Mitarbeitende und Reisende zu sensibilisieren und über klare Handlungsoptionen zum Schutz von Kindern zu informieren. www.ecpat.de/thecode

Die Meldeplattform www.nicht-wegsehen.net bietet Reisenden eine einfache Möglichkeit, verdächtige Situationen – etwa auf Campingplätzen, in Bars, Hotels oder im digitalen Raum – zu melden. Die Hinweise können an das Bundeskriminalamt oder ECPAT, ohne Angaben von persönlichen Daten, übermittelt werden. Die Angaben werden gewissenhaft geprüft und weiterbehandelt.


Partner der Meldeplattform sind:

ECPAT Deutschland e.V. ist ein bundesweites Netzwerk zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung. ECPAT führt Projekte zur Sensibilisierung und Prävention durch, setzt sich für bessere rechtliche Grundlagen ein und fördert die intensive Zusammenarbeit zwischen Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen. Die Fachstelle wurde 2001 gegründet und ist Teil des internationalen ECPAT Netzwerkes mit Sitz in Bangkok/Thailand.

jugendschutz.net – fungiert als das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund, Ländern und Landesmedienanstalten für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Stelle recherchiert Gefahren und Risiken in jugendaffinen Diensten. Sie wirkt darauf hin, dass Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen beseitigt und Angebote so gestaltet werden, dass Kinder und Jugendliche sie unbeschwert nutzen können. Verstöße im Netz können gemeldet werden unter: www.jugendschutz.net/verstoss-melden.

N.I.N.A. e.V. – Nationale Informations- und Beratungsstelle bei sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. N.I.N.A. ist selbst keine Meldestelle, sondern berät bei Vermutungen und Verdacht – auch bei Fällen organisierter sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Die Beratung erfolgt am Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch und in der Online-Beratung „Schreib-Ollie“.

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)– Im Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) werden Konzepte, Medien und Initiativen entwickelt, die über Kriminalität aufklären und Schutzempfehlungen vermitteln. Der Schwerpunkt liegt in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der engen Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und externen Fachleuten.


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Rückfragen und weitere Informationen und Interviewmöglichkeiten

Antje Monshausen, Geschäftsführung ECPAT Deutschland e.V.

Tel: +49 (0)151-15620404, monshausen@ecpat.de

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK)

Tel: +49 (0)711 5401-2062, presse@polizei-beratung.de

Torsten Schäfer, Leiter Kommunikation des DRV

Tel: +49 (0)30 28406-20, schaefer@drv.de

Newsletter Sommer 2026

Liebe Leser*innen,

Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen sexualisierter Gewalt im digitalen Raum weiterentwickeln. In dieser Ausgabe beleuchten wir aktuelle politische und gesellschaftliche Debatten, stellen unsere Stellungnahme zum Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt vor und zeigen auf, welche Maßnahmen aus Sicht von ECPAT notwendig sind, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen.

Doch auch in unseren weiteren Fachbereichen hat sich in den vergangenen Monaten viel bewegt: Im Bereich Kinderschutz vor Menschenhandel haben wir neue Fortbildungsmodule veröffentlicht und uns auf internationaler Ebene bei der OSZE-Konferenz zur Bekämpfung des Menschenhandels eingebracht. Im Fachbereich Tourismus setzen wir uns weiterhin für verbindliche Kinderschutzstandards ein und waren erstmals auf der IMEX in Frankfurt vertreten, um die Veranstaltungsbranche für ihre Verantwortung im Kinderschutz zu sensibilisieren.

Entdecken Sie in diesem Newsletter aktuelle Entwicklungen, Projekte und Positionen aus der Arbeit von ECPAT Deutschland.

Anmeldung zum Lunch & Learn Kinderschutz: “Was Zahlungsströme über digitale sexualisierte Gewalt verraten”

Digitale sexualisierte Gewalt und Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen nehmen weltweit zu – und mit ihnen auch die wirtschaftlichen Mechanismen, die diese Formen von Gewalt ermöglichen und aufrechterhalten. Finanztransaktionen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie können Gewalt und Ausbeutung begünstigen und verändern, bieten zugleich aber auch Ansatzpunkte für Prävention, Aufdeckung und Intervention.

Im Rahmen unseres digitalen Lunch & Learn stellen wir aktuelle Erkenntnisse aus unserem neuen Policy Brief sowie der Studie „Kleine Beträge, gravierende Folgen: Finanztransaktionen und digitale sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ vor. Gemeinsam beleuchten wir, welche Bedeutung Finanzströme in diesem Kontext haben, welche Herausforderungen sich daraus ergeben und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen.

Im Anschluss an den Input gibt es Raum für Fragen und gemeinsamen Austausch.

Datum: 7. Juli 2026

Uhrzeit: 12:00–13:00 Uhr

Ort: Digital via Webex

Newsletter Sommer 2026

June 17th, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, Digitale Gewalt gegen Kinder und Jugendliche ist längst zu einer der drängendsten Herausforderungen im Kinderschutz geworden. Cybergrooming, sexuelle Erpressung, Deepfakes und die Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt zeigen, wie rasant sich Formen [...]

Newsletter Frühling 2026

April 1st, 2026|0 Comments

Liebe Leser*innen, der März steht bei ECPAT traditionell im Zeichen des Tourismus – rund um die Internationale Tourismus-Börse in Berlin kamen wir mit Unternehmen, Politik und internationalen Partner*innen ins Gespräch. Ein besonderes Highlight in [...]

Newsletter Winter 2025

December 16th, 2025|0 Comments

Liebe Leser*innen, liebe Interessierte, liebe Unterstützer*innen, das Team von ECPAT Deutschland war auch im November und Dezember in Sachen Kinderschutz unterwegs und hat viele wichtige politische Gespräche geführt – sei es zur EU-Digitalpolitik, im [...]

Newsletter Herbst 2025

October 27th, 2025|0 Comments

Liebe Leser*innen, liebe Interessierte, liebe Unterstützer*innen, das Team von ECPAT Deutschland war auch im September und Oktober in Sachen Kinderschutz unterwegs und hat viele wichtige politische Gespräche geführt – sei es zur EU-Digitalpolitik, im [...]

Newsletter Sommer 2025

July 23rd, 2025|0 Comments

Liebe Leser*innen, liebe Interessierte und liebe Unterstützer*innen, Zwischen Fachtagungen, Netzwerktreffen und Planungsterminen war bei ECPAT in den letzten Wochen einiges los. Bevor viele von Ihnen und auch von uns in die wohlverdienten Sommerferien starten, [...]

ECPAT Newsletter Frühling 2025

June 11th, 2025|0 Comments

Liebe Leser*innen, liebe Interessierte und liebe Unterstützer*innen, mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur zu neuem Leben – auch unsere Arbeit für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt und Ausbeutung [...]

ECPAT Newsletter Winter 2024

December 4th, 2024|0 Comments

Freiburg, 04.12.2024 – Im dritten Newsletter dieses Jahr erfahrt ihr, was bei ECPAT in den letzten Monaten passiert ist in unseren Themenbereichen: Schutz im digitalen Raum, Schutz vor Menschenhandel, Schutz im Tourismus und Safeguarding. [...]

ECPAT Newsletter Sommer 2024

August 1st, 2024|0 Comments

Freiburg, 31.07.2024 – Im zweiten Newsletter dieses Jahr erfahrt ihr, was bei ECPAT in den letzten Monaten passiert ist in unseren Themenbereichen: Schutz im digitalen Raum, Schutz vor Menschenhandel, Schutz im Tourismus und Safeguarding. [...]

ECPAT Newsletter Winter 2024

February 22nd, 2024|0 Comments

Freiburg, 22.02.2024 - Im ersten Newsletter dieses Jahr erfahrt ihr, was bei ECPAT in den letzten Monaten passiert ist und was in nächster ansteht. Außerdem gibt es die neue Kategorie "Wissenswertes", in der Tipps [...]