Die Missachtung der Rechte und sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus gehört zu den gravierendsten Menschenrechtsverletzungen in diesem Wirtschaftsbereich. Durch die COVID-19 Pandemie und den damit verbundenen Zusammenbruch des Tourismus sind zwar die Reisenden ausgeblieben, die Risiken für Kinder sind aber nicht verschwunden. Im Gegenteil: Während viele Sozial- und Bildungsangebote für Kinder eingestellt wurden, hat sich die finanzielle Situation vieler Familien in beliebten Urlaubsregionen durch das Ausbleiben des Tourismus drastisch verschlechtert.

Die Studie “Kinderrechte im Fokus – den Neustart des Tourismus gestalten” gibt Reiseunternehmen konkrete Maßnahmen zum Schutz von Kindern innerhalb der Wertschöpfungskette an die Hand. Diese orientieren sich an den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte orientieren. Damit sind sie mit dem neuen deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) konsistent, das 2023 in Kraft tritt.

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